Vom 16. bis 17. Juni 2025 folgten zahlreiche Fachleute und Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und regionaler Praxis der Einladung der Bundesbauministerin Verena Hubertz nach Bremerhaven zum dritten Bundeskongress „Tag der Regionen“. Unter dem Leitthema „Starke Regionen, starke Zukunft – Raum- und Infrastrukturen resilient gestalten“ wurde intensiv diskutiert, wie Regionen den akuten Krisen und langfristigen Herausforderungen von heute und morgen begegnen können – mit konkreten Lösungsansätzen, abgestimmten Strategien, innovativen Projekten und einem klaren Bekenntnis zur Zusammenarbeit.
Die OWL GmbH präsentierte sich ebenfalls mit einem eigenen Ausstellungsstand und gestaltete gemeinsam mit der HafenCity Universität Hamburg eine Fachveranstaltung. Am zweiten Kongresstag stand unter dem Titel „Wohnortnahe Gesundheitsversorgung: Neue Perspektiven aus Ostwestfalen-Lippe“ ein zentrales Thema der Daseinsvorsorge im Fokus.
OWL als Impulsgeber für neue Versorgungsmodelle
Die Fachveranstaltung beleuchtete, wie sich Ostwestfalen-Lippe aufstellt, um die Resilienz der Region zu stärken – mit einem Masterplan für die Nachhaltigkeitstransformation der Wirtschaft im Projekt Green.OWL, mit einer regionsweiten Strategie zu Klimafolgenanpassung sowie mit interkommunaler Zusammenarbeit zur Unterstützung und Entlastung kleinerer Kommunen im Bereich Daseinsvorsorge, Wohnen und Mobilität. Eindrucksvoll präsentierten die Bürgermeister Friso Veldink (Dörentrup), Mario Hecker (Kalletal) und Tobias Scherf (Warburg) ihre Erfahrungen und Projekte zur wohnortnahen Gesundheitsversorgung aus dem Transferprogramm UrbanLand OWL. Die Gemeinde Dörentrup entwickelt ein Gesundheitsnetzwerk, das vorhandene Strukturen besser verknüpft und durch ergänzende Angebote stärkt. Kalletal hat ein erweitertes medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit ergänzenden Gesundheitsdienstleistungen eröffnet. In Warburg werden gesundheitliche Aspekte in die Entwicklung eines neuen Quartiers mit Fokus auf Prävention und wohnortnahe Versorgung integriert. Die Beiträge zeigten nicht nur konkrete Ansätze auf, sondern verdeutlichten auch, welche zentrale Rolle Kommunen als Gestalterinnen lebenswerter Räume spielen und welche Potenziale in regionaler Zusammenarbeit liegen.
Ein starkes Zeichen für Kooperation
Am OWL-Ausstellungsstand haben sich zahlreiche Kongressgäste über die Region, ihre Stärken und Innovationspotenziale informiert. Präsentiert wurden u.a. die neuen Ergebnishefte aus der Transferphase UrbanLand sowie die Zwischenergebnisse aus dem Projekt Green.OWL. Die Ergebnishefte der UrbanLand Reihe finden Sie hier.
Austausch, Inspiration und Anreize
Der Bundeskongress bot mit Keynotes, Diskussionsrunden, Fachpanels und Exkursionen einen vielseitigen Rahmen für fachlichen Austausch und neue Impulse. OWL konnte dabei nicht nur eigene Erfahrungen teilen, sondern auch wertvolle Anregungen aus anderen Regionen mitnehmen.
Wir danken allen Beteiligten für den inspirierenden Austausch in Bremerhaven und freuen uns auf die nächste Gelegenheit, gemeinsam starke Regionen zu gestalten!















