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OWL GmbH, S. Sättele

Radnetz OWL

Konzept für den lückenlosen, verkehrssicheren und zukunftsfähigen Alltagsradverkehr

B
Status
Radnetz OWL Das Projekt ist für ganz OWL

Über ein Pendlernetz, das eine effektive Erreichbarkeit ländlicher Gebiete im Blick hat, und die Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln verbindet das Radnetz OWL die Region.


Radverkehr als echter Alltagsverkehr mit lückenlosen Routen durch ganz OstWestfalenLippe. Das ist das Ziel des REGIONALE-Projektkandidaten Radnetz OWL. Auf Grundlage des gemeinsam entwickelten Konzepts der Kreise Paderborn (federführend), Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und der kreisfreien Stadt Bielefeld entsteht eine leistungsfähige Radinfrastruktur mit Anschluss zu anderen Verkehrsmitteln. Das Konzept Radnetz OWL beinhaltet 1.992 km mit insgesamt 532 Maßnahmenkilometern und 425 Maßnahme-Empfehlungen.

Die vernetzte Mobilität ist ein Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. Es gilt die Erreichbarkeit über alle Verkehrsarten hinweg auszubauen, besonders die Verbindung von urbanen und ländlichen Siedlungsgebieten. Das im Radnetz OWL entwickelte neue regionale Radverkehrsnetz orientiert sich an den relevanten Verbindungen zwischen den Kommunen. Sehr viele der regional bedeutsamen Radverbindungen laufen parallel zu Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.

Die Verknüpfung des Radnetz OWL mit den Mobilitätsstationen als Umsteigepunkte fördert die stärkere Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel und neuer, digitalisierter Mobilitätsangebote. Darüber hinaus wird der Ausbau einer modernen Radverkehrsinfrastruktur zusammen mit neuen Ansätzen für zukünftige Siedlungs- und Quartiersstrukturen (auch Gewerbegebiete) gedacht.

Der REGIONALE-Projektkandidat Radnetz OWL ist ein Vorbild für gemeinsame interkommunale Zusammenarbeit und dient als Instrument für die Umsetzung innerhalb der Kreise und der Stadt Bielefeld. Alle beteiligten Akteure und der Radnetz-Prozess insgesamt profitieren erheblich von einer neutralen Moderation, koordinierten Vorgehensweise und Wissens- und Ressourcenbündelung.

Noch in der REGIONALE 2022 sollen erste Maßnahmen sichtbar werden und dem ambitionierten Vorhaben zusätzlichen Rückenwind geben. Dazu gehören auch die im Rahmen des Radnetzkonzeptes mit einer Potenzialanalyse untersuchte Radschnellwegverbindung OWL 2.0 OWL sowie die Veloroute Bielefeld-Borgholzhausen (ehemalige B68).

Langfristig soll diese verbesserte und leistungsfähigere Radinfrastruktur die Mobilitätsgewohnheiten und damit den Modal Split zu einer nachhaltigeren Verkehrsmittelwahl hin zum Fahrrad positiv verändern. Das Radnetz OWL gehört zu den Vorreitern in NRW für regionale Radwegekonzepte. Es soll Leuchtturmprojekt und Beitrag zum Aufbau eines Radvorrangnetzes in NRW sein.


Vernetzte Mobilität mit einer gemeinsamen Strategie

Im UrbanLand sollen komfortable und bedarfsorientierte Mobilitätsangebote die Erreichbarkeit von Tür zu Tür sichern. Großstädte, Mittelzentren und der ländliche Raum sollen optimal und multimodal miteinander verbunden sein. Dafür sorgt auch nachhaltige betriebliche Mobilität bezogen auf Mitarbeitende, Kunden und Güter. Virtuelle Anknüpfungspunkte organisieren Informationen, Buchung und Abrechnung.

Die Mobilitätsaktivitäten im Rahmen der REGIONALE 2022 fügen sich dabei in eine übergreifende Mobilitätsstrategie für OstWestfalenLippe ein, die den Rahmen für die zukünftige Entwicklung der Mobilität in der Region setzt.


Meilensteine

09/2018
Einreichung als REGIONALE-Projektidee
11/2018
Verleihung C-Status
2020
Start Konzeptentwicklung
06/2020
Info-Veranstaltungen / Regionalkonferenzen
02/2021
Vorstellung Konzept Radnetz OWL
05/2021
Verleihung B-Status

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