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Mehr Rehabilitation für pflegende Angehörige

Der Großteil pflegebedürftiger Personen wird zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Die Pflege ist oftmals mit körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Bislang gibt es für die Pflegepersonen nur wenige Angebote zur Erholung und Rehabilitation. Das Projekt „Auszeit in OWL“ der OstWestfalenLippe GmbH möchte das Reha-Angebot für pflegende Angehörige in der Region Teutoburger Wald ausweiten und verbessern.

Etwa 80 Expertinnen und Experten der Kostenträger, freien Wohlfahrtspflege, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sowie Entscheidende aus Verwaltungen und Kurorganisationen in Ostwestfalen-Lippe (OWL) sprachen Anfang September im Rahmen der Tagung „Stationäre Rehabilitation für pflegende Angehörige in Westfalen“ im Gräflichen Park Health & Balance Resort in Bad Driburg über Programme, Maßnahmen und Praxisbeispiele. Ausgerichtet wurde die Tagung von der OstWestfalenLippe GmbH im Rahmen des Präsentationsjahrs der REGIONALE 2022.

In verschiedenen Vorträgen wurden die hohe Belastung und das Krankheitsrisiko der mehr als vier Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland thematisiert. Einigkeit bestand darin, dass stationäre Reha-Angebote einen wichtigen Beitrag zur mentalen und körperlichen Kräftigung der pflegenden Menschen leisten können.

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. In OWL wird die Reha für pflegende Angehörige bisher in vier Kliniken angeboten. Dazu gehört das Rehazentrum Bad Driburg mit der Klinik Berlin, die mit dem Philipp-Melanchthon-Zentrum des Evangelischen Johanneswerks kooperiert. Weitere Kliniken in OWL befinden sich in der Phase der Vorbereitung der Reha für Pflegepersonen. Dabei erhalten sie Unterstützung durch das Projekt.

Die Möglichkeit der Durchführung einer für sie konzipierten Reha ist bei vielen pflegenden Angehörigen noch nicht bekannt. Daher ist als Teil einer Kommunikationsinitiative des Projektes eine neue, kompakte Information über die Angebote der Kliniken erschienen. In Zukunft werden auch in digitalen Medien die Vorzüge der klinischen Programme und des „Heilgartens“ Teutoburger Wald umfassender präsentiert.

 

Im Bild von links nach rechts: Georg Oberkötter, Thomas Keck, Dr. Gregor Kosmützky, Angelika Ammann, Michael Scholle, Prof. Dr. Josef Hilbert, Ronald Claaßen, Beate Schiewer, Markus Backes, Lena Minnecker, Daniel Winkler

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