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Interkommunale Entwicklungsgesellschaft

Austausch der Regionen Werra-Wartburg und OstWestfalenLippe

Die Exkursion der Werra-Wartburgregion führte nach OstWestfalenLippe. Anlass war das Projekt „Interkommunale Entwicklungsgesellschaft“ von acht ostwestfälisch-lippischen Kommunen und das Interesse sich über interkommunale Strukturen zur Stadt- und Immobilienentwicklung auszutauschen.

Angereist sind Bürgermeister und Vertreterinnen von vier Thüringer Kommunen, dem Landkreis Wartburg, des Vereins Werra-Wartburgregion und des Büros IPU. Sie trafen auf fünf OWL-Kommunen aus der Projektgemeinschaft "Interkommunale Entwicklungsgesellschaft". Schnell wurde deutlich, dass sich viele Herausforderungen zwischen den Regionen ähneln. Diskutiert wurden die Bedarfe an Wohnraum, Instrumente zur Aktivierung von Leerstand oder drohendem Leerstand sowie dem Begegnen bei fehlenden Akteuren auf dem Wohnungsmarkt. Zentrales Thema war das Modell einer interkommunalen Gesellschaft, an dem die Kommunen OWL im Rahmen des Projektes gerade arbeiten. Die Thüringer Kommunen befinden sich in einem ähnlichen Prozess mit dem Moro-Projekt „Regionale Siedlungsentwicklung in der Werra-Wartburgregion“ und dem Vorhaben eine interkommunale Organisationsstruktur zu entwerfen.

Beim anschließenden Rundgang durch den Ortskern von Extertal konnten Gespräche vertieft und anhand konkreter Beispiele anschaulich gemacht werden. Am Ende war klar, diesen Austausch möchten nächstes Jahr alle wiederholen – vielleicht mit einem Gegenbesuch in Thüringen.

Acht Kommunen aus den Kreisen Lippe, Herford und Höxter – Barntrup, Dörentrup, Extertal, Lage, Leopoldshöhe, Lügde, Vlotho und Warburg – haben sich zusammengeschlossen, um ein Modell für eine interkommunale Gesellschaft für Wohnungsbau und Immobilienentwicklung zu prüfen. Ihr Ziel ist es, die lokale Handlungsfähigkeit zu erhöhen, Investitionen in die Ortskerne und die Wohnraumversorgung zu lenken und dem Fehlen von Akteuren und Ressourcen zu begegnen. Im Rahmen der Projektfamilie „Interkommunale Entwicklungsgesellschaft“ der OWL GmbH wird bis Ende des Jahres ein Grundkonstrukt erfasst werden. Diese Aufgaben übernehmen das Büro ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung und der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung gemeinsam mit Jouristen.

Im Transferprogramm UrbanLand OstWestfalenLippe verwirklichen wir gemeinsam mit 17 Kommunen und einem Kreis lokale Projekte zu den Themen Wohnen, Daseinsvorsorge und Mobilität.

IPU GmbH

von links nach rechts: Bürgermeister Peter Neumann, Krayenberggemeinde; Marvin Rösch und Bürgermeister Frank Meier, Gemeinde Extertal; Bürgermeister Torben Blome, Stadt Lügde; Michael Kriszan, Gemeinde Leopoldshöhe; Sylvia Hartung, Vorsitzende WWR e.V; Bürgermeister Matthias Kalkreuter, Stadt Lage; Maika Baldauf, Landratsamt Wartburgkreis; Adrian Lücke, Gemeinde Dörentrup; Sigrun Palinske, IPU GmbH; Bürgermeister Ralph Groß, Barchfeld-Immelborn; Dana Pietsch, IPU GmbH; Katharina Neubert, OWL GmbH; Joana Heinemann, 1. Beigeordneter Stadt Gerstungen;  Lydia Weithaas, Bauverwaltung Barchfeld-Immelborn und Bürgermeister Martin Müller, Stadt Vacha

IPU GmbH
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