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© ACMS Architekten, Wuppertal

Das neue Stadt Land Quartier

Neues Eingangs- und Ausstellungsgebäude für das LWL-Freilichtmuseum Detmold

Brückenschlag von der Vergangenheit in die Zukunft

B
Status
Eingangsgebäude LWL Freilichtmuseum 32760 Detmold

Das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude für das LWL-Freilichtmuseum Detmold setzt Maßstäbe für einen nachhaltigen Bau und Betrieb von Kultureinrichtungen im UrbanLand.


Im deutschlandweit größen Freilichtmuseum in Detmold stehen auf 90 Hektar Fläche rund 120 vollständig eingerichtete Gebäude aus allen Landschaften Westfalens, die den geschichtlichen Hintergrund ländlichen sowie kleinstädtischen Bauens und Lebens zeigen. Das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude für das LWL-Freilichtmuseum Detmold schafft den Brückenschlag von der Vergangenheit in die Zukunft. Und das in zweierlei Weise: Es entsteht ein innovatives Gebäude, das konsequent ökologisch nachhaltig ausgerichtet ist, in dem traditionelle Materialien wie Holz, Lehm und Stroh umfassend Verwendung finden. Die Qualitäten und das Wissen des ländlich geprägten Raums – beispielsweise zu Landschaftsökologie, Umwelt oder nachhaltigem Bauen – werden vermittelt und weiterentwickelt. Dafür ist das Gebäude als frei zugängliches Forum mit Aktionsflächen für den Dialog von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Bildungsträgern konzipiert. Hochkarätige Sonderausstellungen und spartenübergreifende Kulturveranstaltungen finden statt.

Die sensibel und dennoch mit einer großzügigen Geste gestaltete Einfügung in die Landschaft entstand in einem Architekturwettbewerb als erster Preis. Zudem wird das Gebäude mit einer neuen öffentlichen Parkanlage verbunden und als barrierefreier Zugang in das Freilichtmuseum genutzt.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Träger schafft gemeinsam mit seinen Partnern aus Wissenschaft, Bildung und Ehrenamt in Detmold einen Ort mit konzeptioneller und baulicher Innovation. Junge Menschen und die Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen, Kunst- und Kulturakteuren, Hochschulen sowie ehrenamtlichen Initiativen stehen besonders im Mittelpunkt. Bereits jetzt stößt das zukünftige Gebäude auf ein enormes Interesse bei verschiedensten Kooperationspartnern und potenziellen Nutzergruppen. Mit dem Neubau werden Maßstäbe für einen nachhaltigen Bau und Betrieb von Kultureinrichtungen gesetzt. Dazu wird ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt.

Das angedachte „Kompetenzzentrum für das Leben auf dem Land“ soll Diskurs und Forschung zum ländlich geprägten Raum mit bundesweiter Strahlkraft gestalten: Wie möchten wir zukünftig leben? Was können wir dafür von der Kultur des Landes lernen? Dafür bietet das UrbanLand OstWestfalenLippe die besondere Chance, städtische sowie ländlich geprägte Fragestellungen integriert zu betrachten, da hier beide Räume eng miteinander verflochten sind.

Geplantes Gebäudeensemble am Freilichtmuseum Detmold | © ACMS Architekten, Wuppertal

Das neue Gebäude besteht aus drei Baukörpern, die unterirdisch miteinander verbunden sind. Darin befinden sich unter anderem Ausstellungs-, Informations- und Mitmachflächen sowie ein Café. Die Besucherinnnen und Besucher werden über eine zwischen den Kuben liegende Freitreppe in das Gelände geleitet. Innenliegende Aufzüge schaffen erstmalig einen barrierefreien Zugang in das Freilichtmuseum.


Meilensteine

11/2018
ACMS Architekten gewinnt Hochbauwettbewerb
05/2019
Projekt wird für die REGIONALE eingereicht
07/2019
Verleihung C-Status
05/2020
Verleihung B-Status
06/2020
Abschluss DBU-Studie
zum ökologischen Baukonzept (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)
2. Halbjahr 2020
Abschluss Bauleitplanung
11/2020
Beginn der Entwicklungsphase
des ökologischen Baukonzepts im Rahmen einer Förderung der DBU
2022
Baubeginn
2024
geplante Fertigstellung

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