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Das neue Stadt Land Quartier

Stadtgesellschaft im Denkmal

Interkommunale Vernetzung und Beratung bei der Entwicklung neuer Nutzungskonzepte für stadtbildprägende Bauten

B
Status
AdamUndEvaHaus 33098 Paderborn RichterHaus der Generationen 33039 Nieheim Forum Anja Niedringhaus 37671 Höxter Bildungscampus Gesundheit Weser-Egge 33034 Brakel Eggeland-Klinik 33014 Bad Driburg Kotzenbergscher Hof 32805 Horn-Bad Meinberg Quartierszentrum Wippermann 32657 Lemgo

Die Aufgabe der Wiederbelebung historischer Gebäude als urbane Orte der Begegnung hat die Städte Bad Driburg, Horn-Bad Meinberg, Höxter, Lemgo, Nieheim und Paderborn zusammengebracht.


Jeder Ort in OstWestfalenLippe hat seine eigene Geschichte und Identität. Gleichzeitig lassen sich viele Gemeinsamkeiten bezüglich der Handlungsbedarfe, der Zusammensetzung der Bevölkerung und der Wirtschaftsstruktur finden. Die Bewusstmachung des regionalen Raumbilds im Zuge des REGIONALE 2022-Prozesses und die Clusterung von Raumtypen in der Region hat Kommunen darin unterstützt, Gemeinsamkeiten mit anderen zu erkennen und so gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Das Projekt „Stadtgesellschaft im Denkmal“ ist hierfür ein Beispiel.

Fünf OWL-Städte mit einer Bevölkerungsstärke zwischen 6.000 und 40.000 und ein Quartier der Großstadt Paderborn haben sich für einen modellhaften Erhalt ihres innerstädtischen baukulturellen Erbes im Projektverbund „Stadtgesellschaft im Denkmal“ zusammengefunden.  
Dabei geht es sowohl um Fragen der Baukultur im Umgang mit den wertvollen historischen Gebäuden, als auch um die Entwicklung neuer Nutzungsmodelle. In dem gemeinsam finanzierten und vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützten Kooperationsprojekt werden fachlicher Austausch, Beratung und konkrete Zusammenarbeit organisiert.

Viele Städte im ländlichen Raum haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Problem mit Leerständen im Ortskern. In den Kommunen, die am Projektverbund beteiligt sind, handelt es sich überwiegend um Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, die seit Jahren nicht mehr genutzt wurden. Diese stadtbildprägenden Gebäude in zentralen Lagen sollen saniert werden und zukünftig verschiedene lebendige, öffentliche und teilweise private Angebote beherbergen. Die fünf Projekte sind wichtige Impulsgeber für die Stärkung der Ortskerne – und auch, um weitere Investitionen vor Ort auszulösen, zum Beispiel Wohnungsbau.

Die Kooperation kleinerer Kommunen mit begrenzten Ressourcen, wie im Projektverbund „Stadtgesellschaft im Denkmal“, eröffnet große Möglichkeiten: Abgestimmte Raumnutzungen und Betriebskonzepte oder gemeinsame Veranstaltungen helfen, neue Zielgruppen zu gewinnen und sich zu vernetzen. Verschiedene Akteure kommen zusammen, Kommunen kooperieren mit Vereinen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken, ein gesellschaftlicher Dialog entsteht und die Identifikation der Stadtgesellschaft mit dem Ort und der Stadt wächst. Für Öffentlichkeitsarbeit und öffentliche Beteiligung wird etwa die „Schlaustelle Baukultur“ durchgeführt, die sich insbesondere mit Mitmachangeboten und Führungen an Kinder und Erwachsene richtet. Zudem beteiligen sich einzelne Orte am Schulprojekt „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Erkenntnisse aus dem Projekt „Stadtgesellschaft im Denkmal“ werden durch einen digitalen Projektkoffer als Dokumentation und die Internetseite stadt-gesellschaft-denkmal.de für den Wissenstransfer in die Region zur Verfügung gestellt. Eine regionale Fachtagung ist als Abschluss des Kooperationsprojekts für das Jahr 2022 angedacht.


Meilensteine

04/2019
Auftakt
Das Kooperationsprojekt Stadtgesellschaft im Denkmal startet mit einem Auftaktworkshop.
07/2019
Netzwerktreffen
09/2019
Netzwerktreffen
11/2019
Verleihung B-Status
für die Projekte in Höxter, Lemgo, Nieheim und Paderborn sowie für das Kooperationsprojekt
03/2020
Netzwerktreffen
05/2020
Baukultur-Dialog

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