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Interkommunale Kooperation Werre als gemeinsamer Weg besiegelt

Mit dem REGIONALE-Projekt "Die Werre - ein Fluss, der OWL verbindet“ wird eine ganzheitliche Betrachtung des Flussraums und eine übergreifende und kooperierende Zusammenarbeit der Anrainerkommunen in den Blick genommen. Die Aufgaben im Rahmen reichen von Gewässerschutz und Naturschutz über städtebauliche Entwicklung und Infrastruktur bis hin zur touristischen Nutzung.  Am 23. September 2022 trafen sich die Kommunen Horn-Bad Meinberg, Detmold, Lage, Bad Salzuflen, Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern, Bad Oeynhausen beim Gastgeber Löhne zur Abschlusskonferenz für die Anbahnung der Interkommunalen Kooperation Werre.

Nach einem erfolgreichen Raumbildworkshop, bei dem unterschiedliche Akteure ihre Perspektive auf das konzeptionelle Gerüst für die geplante Kooperation einbringen konnten, wurde der Raumbildentwurf für die Werre geschärft und die Organisationsstruktur der Kooperation ausgearbeitet. Die Ergebnisse aus den Akteursgesprächen, Workshops und Abstimmungsrunden im Anbahnungsprozess gilt es nun in die Umsetzung und „ins Machen“ zu bringen.

Als gutes Beispiel war Clarissa Zell aus der Leader-Region LenneSchiene im Sauerland Gast der Abschlussveranstaltung. Sie hat ein Bild der Zusammen- und Vernetzungsarbeit an der Lenne zeichnen können und bestärkt die Anrainerkommunen darin, ein gesamträumliches, regionales Leitbild bzw. eine Zielvorstellung voranzutreiben.

Ein sich regelmäßig treffender Arbeitskreis, der sich aus Vertretern von Kooperationspartnern zusammensetzen soll, soll zukünftig die Schnittstelle zwischen Kommunen, Kreisen, Werre-Wasserverband und der Bezirksregierung bilden. Zudem werde eine Geschäftsstelle in Herford errichtet. Sie steht den Kooperationspartnern als Dienstleister zur Verfügung, um koordinierende, unterstützende und vorbereitende Aufgaben zu übernehmen. Die Geschäftsstelle soll spätestens bis zum 1. Januar besetzt werden. Sie wird von allen Anrainerkommunen finanziert. Die Kommunen arbeiten gemeinsam, um die Herausforderungen der Flussentwicklung Werre in den Handlungsfeldern Gewässer- und Auententwicklung, Hochwasserschutz, Naherholung und Tourismus sowie Öffentlichkeitsarbeit zukünftig Hand in Hand anzugehen.

 

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